Vervoorst Leichtflugzeuge

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
FV3-F

Das Forschungsflugzeug FV-3F

 

Das Forschungsflugzeug FV-3F ist ein zweisitziges Ultraleichtflugzeug mit einem verbrauchsarmen 100 PS - Rotax - Motor. Die Fügel in Tiefdeckeranordnung sind, ähnlich wie bei einem Segelflugzeug, abnehmbar. Das abgespannte Höhenleitwerk ist nach Entfernung von 2 Bolzen noch oben klappbar. Dies ermöglicht es den Flieger sozusagen auf die Werkbank zu holen. Die vorgesehene wissenschaftliche Ausrüstung kann also im Institut eingebaut und getestet werden, bevor der Flieger wieder zum Flugplatz transportiert wird. Da das Ultraleichtflugzeug auf sehr kurzen Geländen starten und landen kann, gibt es eine größtmögliche Auswahl an geeigneten Flugplätzen. Durch die Fahrwerksauslegung mit besonders großen Haupträdern und der Anordnung des dritten Rades am Heck des Flugzeugs ist es besonders "Offroad"-tauglich, kann also auch auf unbefestigten Pisten eingesetzt werden (Flugplatzzwang in den meisten europäischen Ländern beachten).

Für die Ausrüstung (Payload) gibt es eine Vielzahl von Montagemöglichkeiten (siehe 3-Seitenansicht). Die Flügel verfügen über insgesamt 4 Halterungen - jeweils eine in der Mitte eines Flügels und je eine am Flügelende. Die Randbögen sind zu diesem Zweck abnehmbar. An diesen Punkten können beliebige, möglichst aerodynamisch geformte Behälter montiert werden. Sie müssen im Einzelfall natürlich geprüft und zugelassen werden. Wir werden aber im Rahmen der Flugerprobung Standartbehälter zulassen.  Auch unter dem Rumpf kann ein Behälter montiert werden. Die Sitze dieses Flugzeuges sind hintereinander angeordnet, wobei der hintere der Pilotensitz ist. Der vordere Sitz kann zugunsten weiterer Ausrüstung demontiert werden. Diese Ausrüstung kann ggf. vom Pilotensitz aus bedient oder beobachtet werden (z.B. Bildschirm).

Für die Stromversorgung der Forschungsausrüstung ist ein zusätzlicher, leistungsstarker Generator eingebaut. Die für den Flug erforderlichen Instrumentenbretter sind so angeordnet, daß im Sichtfeld des Piloten z.B. ein Monitor angebracht werden kann, ohne die Sicht nach außen zu behindern. Die Montage von Ausrüstung im oder am Rumpf werden durch die abnehmbare Rumpfverkleidung erheblich erleichtert.

Ein großes Sicherheitsplus ist das eingebaute Rettungsgerät. Es handelt sich dabei um einen großen Fallschirm, der das Flugzeug samt Besatzung tragen kann. Er wird pyrotechnisch, also mit einer Rakete aus seinem Kontainer herausgezogen und öffnet sich in Bruchteilen einer Sekunde. Ein weiterer Vorteil ist der leistungsstarke Antrieb. Der 100 PS Rotax-Motor sorgt für rasante Steigraten von 5-7 Meter/Sekunde. Eine Startbahnlänge von 250 Metern ist ausreichend, um sicher Starten und Landen zu können - Hindernisfreiheit im An- und Abflugbereich vorausgesetzt. Nach dem Abheben erreicht das Flugzeug sehr schnell eine sichere Höhe.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. Dezember 2009 um 18:32 Uhr
 

> Ferngesteuerte oder autonom  fliegende UAV  (Unmanned Air Vehicle)

> Manntragende Spezialflugzeuge für Forschungszwecke nach  Ihren Vorgaben.

> Service: Wir bringen Ihre Ausrüstung (Sensorik, Photogrammetrie u. Ä.) in die Luft

> Prüfer Klasse 5 incl. Avionik